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Donnerstag, 21. Januar 2016
kleiner Nachtrag zu Flagler Beach
chrisstef, 03:01h
Für alle die, die irgendwann mal durch Flagler Beach kommen und Hunger haben unser Tipp: die Flagler Fish Company. In diesem unscheinbaren Restaurant (siehe Bilder im Kommentar) gibt es den perfekten Fisch! Frisch auf den Tisch kommt, was da ist. Und das perfekt und auf Wunsch zubereitet: nicht roh, trotzdem saftig, mit oder ohne Sauce und wenn es unbedingt sein muss auch gebacken oder frittiert.
Das war für uns der am Besten zubereitete Fisch seit wir hier in Florida sind, obwohl die anderen auch nicht schlecht waren. Auf den Bildern ist es übrigens nur so leer, weil wir Hunger hatten und bei den ersten Gästen waren.
Viele Grüße!
Das war für uns der am Besten zubereitete Fisch seit wir hier in Florida sind, obwohl die anderen auch nicht schlecht waren. Auf den Bildern ist es übrigens nur so leer, weil wir Hunger hatten und bei den ersten Gästen waren.
Viele Grüße!
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Sonntag, 17. Januar 2016
Florida, das sumpfige Rentnerparadies
chrisstef, 20:09h
Viele Grüße, mal wieder von der Atlantikküste Floridas!
Die Golfküste haben wir am Do. verlassen und verbringen gerade ein weiteres langes Wochenende mit Feiertag wieder an der Atlantikküste. Wir haben uns in der Woche im Westen insbesondere die Gegend Clearwater, St. Petersburg, Tampa und nördlich davon angeschaut. Wir wissen jetzt: die Golfseite ist nicht unser Ding, wir mögen lieber den Atlantik. Die Atlantikküste ist, zumindest hier oben im Norden, weniger bebaut, nicht so dicht besiedelt und überlaufen. Die Küste ist naturbelassener und das Meer abwechslungsreicher, auch wenn wir am Golf Delphine gesehen haben.
Aktuell sind wir in der Nähe von Flagler Beach, das uns sehr gut gefällt. Flagler Beach ist ein eher kleiner verschlafener Ort am Meer mit ausreichend touristischer Infrastruktur (Restaurants etc.) und einem sehr langen, fast leeren Strand. Gestern waren dort, trotz bestem Wetter, fast nur Angler anzutreffen. Angeln ist hier wie überall in den USA extrem beliebt, obwohl wir noch nicht in Erfahrung bringen konnten, ob es sich wirklich lohnt.
Aber wir wissen jetzt, was es in Florida in ungewöhnlich großen Mengen gibt:
1. Wasser: der ganze Staat war und ist ein Sumpf, auch wenn es in bebauten Gegenden nicht so einfach ersichtlich ist.
2. Moskitos: klar, viel Wasser = viele Moskitos. Das ist an manchen Stellen sehr unangenehm, obwohl es erst im Sommer richtig schlimm wird.
3. Rentner: viele scheinen ganzjährig hier zu leben, aber es sind auch sehr viele nur über den Winter hier. Allerdings sind es angeblich dieses Jahr weniger als sonst, weil der kanadische Dollar ungünstig steht und daher nur wenige Kanadier hier sind.
4. Krankenhäuser: es ist erstaunlich, wie viele Krankenhäuser es hier gibt. Gefühlt hat man nie mehr als 5 Kilometer Anfahrt bis zum nächsten Krankenhaus. Aber vermutlich gibt es ausreichend Nachfrage.
Ein paar Bilder laden wir wie immer in den Kommentar.
Wir wünschen Euch eine glatteisfreie Woche!
Die Golfküste haben wir am Do. verlassen und verbringen gerade ein weiteres langes Wochenende mit Feiertag wieder an der Atlantikküste. Wir haben uns in der Woche im Westen insbesondere die Gegend Clearwater, St. Petersburg, Tampa und nördlich davon angeschaut. Wir wissen jetzt: die Golfseite ist nicht unser Ding, wir mögen lieber den Atlantik. Die Atlantikküste ist, zumindest hier oben im Norden, weniger bebaut, nicht so dicht besiedelt und überlaufen. Die Küste ist naturbelassener und das Meer abwechslungsreicher, auch wenn wir am Golf Delphine gesehen haben.
Aktuell sind wir in der Nähe von Flagler Beach, das uns sehr gut gefällt. Flagler Beach ist ein eher kleiner verschlafener Ort am Meer mit ausreichend touristischer Infrastruktur (Restaurants etc.) und einem sehr langen, fast leeren Strand. Gestern waren dort, trotz bestem Wetter, fast nur Angler anzutreffen. Angeln ist hier wie überall in den USA extrem beliebt, obwohl wir noch nicht in Erfahrung bringen konnten, ob es sich wirklich lohnt.
Aber wir wissen jetzt, was es in Florida in ungewöhnlich großen Mengen gibt:
1. Wasser: der ganze Staat war und ist ein Sumpf, auch wenn es in bebauten Gegenden nicht so einfach ersichtlich ist.
2. Moskitos: klar, viel Wasser = viele Moskitos. Das ist an manchen Stellen sehr unangenehm, obwohl es erst im Sommer richtig schlimm wird.
3. Rentner: viele scheinen ganzjährig hier zu leben, aber es sind auch sehr viele nur über den Winter hier. Allerdings sind es angeblich dieses Jahr weniger als sonst, weil der kanadische Dollar ungünstig steht und daher nur wenige Kanadier hier sind.
4. Krankenhäuser: es ist erstaunlich, wie viele Krankenhäuser es hier gibt. Gefühlt hat man nie mehr als 5 Kilometer Anfahrt bis zum nächsten Krankenhaus. Aber vermutlich gibt es ausreichend Nachfrage.
Ein paar Bilder laden wir wie immer in den Kommentar.
Wir wünschen Euch eine glatteisfreie Woche!
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Sonntag, 10. Januar 2016
Wir lieben Klischees!
chrisstef, 01:42h
Viele Grüße aus Clearwater, Florida! Am Donnerstag haben wir St. Augustine verlassen, um uns die Golfküste Floridas etwas näher anzuschauen. Wir haben daher für eine Woche ein Haus in Downtown Clearwater gemietet. Die Gegend kannten wir bisher nicht und wussten daher auch nicht, was uns erwarten würde. Das haben wir bisher von Clearwater gesehen:
1. unsere Wohngegend: ein für amerikanische Verhältnisse sehr altes Viertel, entstanden ca. 1914. Ein Block von hier ist die Bucht nach Clearwater Beach und das "Armenviertel" der Stadt. Hier stehen Villen (teilweise zum Verkauf) mit 7 - 8-stelligen Hauspreisen. Zum Anschauen ganz schön, aber nicht ganz das, was wir suchen.
2. der Rest von Downtown Clearwater: Naja, ziemlich viel steht leer oder im Langzeit-Rohbau. Auffällig ist vor allem der "Palast" der Scientology Church, die hier ihren Hauptsitz hat. Dieses Gebäude ist sehr gepflegt.
3. Clearwater Beach: eine eher kleine Insel mit Hotel- und Apartment-Hochhäusern und reichlich Baustellen. Der Strand ist zwar breit und der Sand weiß, aber es ist auch einiges los mit Menschenmassen wie am Mittelmeer. Da waren wir von St. Augustine verwöhnt. Dort war zwar an den Feiertagen auch viel los, aber es war trotzdem nicht überlaufen und man bekam immer einen Parkplatz und diesen sogar kostenlos. Am Clearwater Beach kostet eine Stunde parken günstige 3 USD! Allerdings sind hier deutsche Luxusautos aus Bayern und Baden-Württemberg sehr beliebt. Deren Besitzer werden die Parkgebühren vermutlich nicht stören.
Wir wollen uns morgen noch einige kleinere Städte in der Nähe anschauen, sind aber schon jetzt der Meinung, dass uns die Atlantikküste besser gefällt. Dort ist es zwar kühler, aber das Meer ist ursprünglicher und intensiver. Der Golf ähnelt eher einer Badewanne.
Eine witzige Geschichte müssen wir noch berichten: Vor ein paar Tagen haben wir bei unserem deutschen Lieblingsdiscounter ein Päckchen Beer Bratwürste gekauft. Wir wollten die mal testen. Was die Amerikaner Bratwurst nennen, ist für uns meist nicht genießbar. Dies waren typische Stadion-Bratwürste. Also nichts besonders tolles, aber zumindest konnten wir sie essen. Das witzige daran war die Verpackung: darauf fand sich ein Bild vom Schloss Neuschwanstein! Diese Klischees lassen sich scheinbar immer noch gut verkaufen!
Ein paar Bilder gibt´s wie immer im Kommentar.
Eine schöne Woche für Euch!
1. unsere Wohngegend: ein für amerikanische Verhältnisse sehr altes Viertel, entstanden ca. 1914. Ein Block von hier ist die Bucht nach Clearwater Beach und das "Armenviertel" der Stadt. Hier stehen Villen (teilweise zum Verkauf) mit 7 - 8-stelligen Hauspreisen. Zum Anschauen ganz schön, aber nicht ganz das, was wir suchen.
2. der Rest von Downtown Clearwater: Naja, ziemlich viel steht leer oder im Langzeit-Rohbau. Auffällig ist vor allem der "Palast" der Scientology Church, die hier ihren Hauptsitz hat. Dieses Gebäude ist sehr gepflegt.
3. Clearwater Beach: eine eher kleine Insel mit Hotel- und Apartment-Hochhäusern und reichlich Baustellen. Der Strand ist zwar breit und der Sand weiß, aber es ist auch einiges los mit Menschenmassen wie am Mittelmeer. Da waren wir von St. Augustine verwöhnt. Dort war zwar an den Feiertagen auch viel los, aber es war trotzdem nicht überlaufen und man bekam immer einen Parkplatz und diesen sogar kostenlos. Am Clearwater Beach kostet eine Stunde parken günstige 3 USD! Allerdings sind hier deutsche Luxusautos aus Bayern und Baden-Württemberg sehr beliebt. Deren Besitzer werden die Parkgebühren vermutlich nicht stören.
Wir wollen uns morgen noch einige kleinere Städte in der Nähe anschauen, sind aber schon jetzt der Meinung, dass uns die Atlantikküste besser gefällt. Dort ist es zwar kühler, aber das Meer ist ursprünglicher und intensiver. Der Golf ähnelt eher einer Badewanne.
Eine witzige Geschichte müssen wir noch berichten: Vor ein paar Tagen haben wir bei unserem deutschen Lieblingsdiscounter ein Päckchen Beer Bratwürste gekauft. Wir wollten die mal testen. Was die Amerikaner Bratwurst nennen, ist für uns meist nicht genießbar. Dies waren typische Stadion-Bratwürste. Also nichts besonders tolles, aber zumindest konnten wir sie essen. Das witzige daran war die Verpackung: darauf fand sich ein Bild vom Schloss Neuschwanstein! Diese Klischees lassen sich scheinbar immer noch gut verkaufen!
Ein paar Bilder gibt´s wie immer im Kommentar.
Eine schöne Woche für Euch!
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