Sonntag, 17. Januar 2016
Florida, das sumpfige Rentnerparadies
chrisstef, 20:09h
Viele Grüße, mal wieder von der Atlantikküste Floridas!
Die Golfküste haben wir am Do. verlassen und verbringen gerade ein weiteres langes Wochenende mit Feiertag wieder an der Atlantikküste. Wir haben uns in der Woche im Westen insbesondere die Gegend Clearwater, St. Petersburg, Tampa und nördlich davon angeschaut. Wir wissen jetzt: die Golfseite ist nicht unser Ding, wir mögen lieber den Atlantik. Die Atlantikküste ist, zumindest hier oben im Norden, weniger bebaut, nicht so dicht besiedelt und überlaufen. Die Küste ist naturbelassener und das Meer abwechslungsreicher, auch wenn wir am Golf Delphine gesehen haben.
Aktuell sind wir in der Nähe von Flagler Beach, das uns sehr gut gefällt. Flagler Beach ist ein eher kleiner verschlafener Ort am Meer mit ausreichend touristischer Infrastruktur (Restaurants etc.) und einem sehr langen, fast leeren Strand. Gestern waren dort, trotz bestem Wetter, fast nur Angler anzutreffen. Angeln ist hier wie überall in den USA extrem beliebt, obwohl wir noch nicht in Erfahrung bringen konnten, ob es sich wirklich lohnt.
Aber wir wissen jetzt, was es in Florida in ungewöhnlich großen Mengen gibt:
1. Wasser: der ganze Staat war und ist ein Sumpf, auch wenn es in bebauten Gegenden nicht so einfach ersichtlich ist.
2. Moskitos: klar, viel Wasser = viele Moskitos. Das ist an manchen Stellen sehr unangenehm, obwohl es erst im Sommer richtig schlimm wird.
3. Rentner: viele scheinen ganzjährig hier zu leben, aber es sind auch sehr viele nur über den Winter hier. Allerdings sind es angeblich dieses Jahr weniger als sonst, weil der kanadische Dollar ungünstig steht und daher nur wenige Kanadier hier sind.
4. Krankenhäuser: es ist erstaunlich, wie viele Krankenhäuser es hier gibt. Gefühlt hat man nie mehr als 5 Kilometer Anfahrt bis zum nächsten Krankenhaus. Aber vermutlich gibt es ausreichend Nachfrage.
Ein paar Bilder laden wir wie immer in den Kommentar.
Wir wünschen Euch eine glatteisfreie Woche!
Die Golfküste haben wir am Do. verlassen und verbringen gerade ein weiteres langes Wochenende mit Feiertag wieder an der Atlantikküste. Wir haben uns in der Woche im Westen insbesondere die Gegend Clearwater, St. Petersburg, Tampa und nördlich davon angeschaut. Wir wissen jetzt: die Golfseite ist nicht unser Ding, wir mögen lieber den Atlantik. Die Atlantikküste ist, zumindest hier oben im Norden, weniger bebaut, nicht so dicht besiedelt und überlaufen. Die Küste ist naturbelassener und das Meer abwechslungsreicher, auch wenn wir am Golf Delphine gesehen haben.
Aktuell sind wir in der Nähe von Flagler Beach, das uns sehr gut gefällt. Flagler Beach ist ein eher kleiner verschlafener Ort am Meer mit ausreichend touristischer Infrastruktur (Restaurants etc.) und einem sehr langen, fast leeren Strand. Gestern waren dort, trotz bestem Wetter, fast nur Angler anzutreffen. Angeln ist hier wie überall in den USA extrem beliebt, obwohl wir noch nicht in Erfahrung bringen konnten, ob es sich wirklich lohnt.
Aber wir wissen jetzt, was es in Florida in ungewöhnlich großen Mengen gibt:
1. Wasser: der ganze Staat war und ist ein Sumpf, auch wenn es in bebauten Gegenden nicht so einfach ersichtlich ist.
2. Moskitos: klar, viel Wasser = viele Moskitos. Das ist an manchen Stellen sehr unangenehm, obwohl es erst im Sommer richtig schlimm wird.
3. Rentner: viele scheinen ganzjährig hier zu leben, aber es sind auch sehr viele nur über den Winter hier. Allerdings sind es angeblich dieses Jahr weniger als sonst, weil der kanadische Dollar ungünstig steht und daher nur wenige Kanadier hier sind.
4. Krankenhäuser: es ist erstaunlich, wie viele Krankenhäuser es hier gibt. Gefühlt hat man nie mehr als 5 Kilometer Anfahrt bis zum nächsten Krankenhaus. Aber vermutlich gibt es ausreichend Nachfrage.
Ein paar Bilder laden wir wie immer in den Kommentar.
Wir wünschen Euch eine glatteisfreie Woche!
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chrisstef,
Sonntag, 17. Januar 2016, 8:14 PM
Bilder

Ein interessantes Schild, aber bei der Menge an Booten hier vermutlich sinnvoll. Allerdings liegen die meist nur irgendwo angeleint rum. Vielleicht ist momentan aber auch nicht die richtige Zeit für Bootfahrten.

In unserem letzten historischen Cottage hatten wir mit diesem antiken Herd aus den 1940er-Jahren zu kämpfen. Insbesondere der Backofen war gut für Überraschungen, unsere Pizza war etwas kross geraten.

Florida ist auch ein Paradies für Vögel.



Die Sunshine Skyway Brücke führt über die Einfahrt in die Tampa Bay. Mit ihren knapp 9 km Länge und 130 m Höhe ist sie ein ziemlich imposantes Bauwerk. Menschen mit Höhenangst wird empfohlen, diese Brücke zu meiden.

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