Dienstag, 19. Mai 2015
Grüße aus Savannah, Georgia
chrisstef, 22:15h
Wir haben uns ein paar Tage nicht gemeldet. Wir sind nicht verschollen, hatten nur kein Internet oder einfach keine Zeit, es gab einiges zu sehen.
Letzten Freitag haben wir uns Chattanooga, Tennessee angeschaut. Das ist eine sehr beschauliche und ruhige Stadt mit rd. 120.000 Einwohnern an einem Fluss gelegen. Die Gegend ist hügelig und sehr bewaldet. So könnte es auch in Mitteleuropa aussehen. Insgesamt hat es uns dort ganz gut gefallen.
Von Chattanooga sind wir in die nördlichen Außenbezirke von Atlanta gefahren und haben uns dort ein paar "Armenviertel" angeschaut. Allerdings ist das nicht das richtige für uns. Die Gegend ist extrem bewaldet. Sämtliche Wohnviertel zweigen von irgendeiner Hauptstraße ab und liegen mitten im Wald. Das mag zwar im Sommer kühler sein als ohne Bäume, wirkt aber sehr dunkel. Die sogenannten Stadtzentren waren sehr überschaubar und auch mitten im Wald.
Anschließend waren wir in Athens, Georgia. In Athens ist die Universität von Georgia, die ganze Stadt ist daher sehr von den Studenten geprägt mit vielen Bars, Kneipen und Cafés. Wir sind ein Stück über den Campus gelaufen, um irgendwann an einem Plan festzustellen, dass das Gelände die Größe einer deutschen Kleinstadt hat. Aber auch Athens hat uns gut gefallen.
Von Athens ging es weiter nach Greenville, South Carolina. Nicht weit von Greenville liegt Spartanburg mit dem großen BMW-Werk. Greenville hat uns sehr gut gefallen. Die Innenstadt ist schön gemacht, wirkte fast europäisch und war auch am Sonntag nicht ausgestorben, sondern richtig gut besucht. Greenville liegt im nördlichen Teil von South Carolina und ist daher auch nicht weit entfernt von den Appalachen, der Bergkette im Osten der USA.
Gestern waren wir in Charleston, South Carolina. Diese mittelgroße Stadt liegt am Atlantik und war vor dem Bürgerkrieg sehr wichtig für die Region. Charleston hat uns richtig gut gefallen. Die Stadt ist sehr gepflegt und hat europäisches Flair. Auch die Umgebung war o.k.. Charleston können wir uns als Wohnort gut vorstellen.
Heute früh waren wir in Savannah, Georgia. Auch Savannah hat ein historisches Stadtzentrum. Allerdings kam dieses gegen Charleston nicht an. So richtig wohl gefühlt haben wir uns in Savannah nicht. Vielleicht lag es auch daran, dass es heute extrem heiß ist. So sind wir ganz amerikanisch in einen gut klimatisierten Coffeeshop mit Internet geflüchtet.
Für die nächsten Tage steht noch das südliche Georgia und das nördliche Florida auf dem Programm. Bericht folgt.
Ein paar Bilder gibt´s wie immer im Kommentar.
Have a good one!
Letzten Freitag haben wir uns Chattanooga, Tennessee angeschaut. Das ist eine sehr beschauliche und ruhige Stadt mit rd. 120.000 Einwohnern an einem Fluss gelegen. Die Gegend ist hügelig und sehr bewaldet. So könnte es auch in Mitteleuropa aussehen. Insgesamt hat es uns dort ganz gut gefallen.
Von Chattanooga sind wir in die nördlichen Außenbezirke von Atlanta gefahren und haben uns dort ein paar "Armenviertel" angeschaut. Allerdings ist das nicht das richtige für uns. Die Gegend ist extrem bewaldet. Sämtliche Wohnviertel zweigen von irgendeiner Hauptstraße ab und liegen mitten im Wald. Das mag zwar im Sommer kühler sein als ohne Bäume, wirkt aber sehr dunkel. Die sogenannten Stadtzentren waren sehr überschaubar und auch mitten im Wald.
Anschließend waren wir in Athens, Georgia. In Athens ist die Universität von Georgia, die ganze Stadt ist daher sehr von den Studenten geprägt mit vielen Bars, Kneipen und Cafés. Wir sind ein Stück über den Campus gelaufen, um irgendwann an einem Plan festzustellen, dass das Gelände die Größe einer deutschen Kleinstadt hat. Aber auch Athens hat uns gut gefallen.
Von Athens ging es weiter nach Greenville, South Carolina. Nicht weit von Greenville liegt Spartanburg mit dem großen BMW-Werk. Greenville hat uns sehr gut gefallen. Die Innenstadt ist schön gemacht, wirkte fast europäisch und war auch am Sonntag nicht ausgestorben, sondern richtig gut besucht. Greenville liegt im nördlichen Teil von South Carolina und ist daher auch nicht weit entfernt von den Appalachen, der Bergkette im Osten der USA.
Gestern waren wir in Charleston, South Carolina. Diese mittelgroße Stadt liegt am Atlantik und war vor dem Bürgerkrieg sehr wichtig für die Region. Charleston hat uns richtig gut gefallen. Die Stadt ist sehr gepflegt und hat europäisches Flair. Auch die Umgebung war o.k.. Charleston können wir uns als Wohnort gut vorstellen.
Heute früh waren wir in Savannah, Georgia. Auch Savannah hat ein historisches Stadtzentrum. Allerdings kam dieses gegen Charleston nicht an. So richtig wohl gefühlt haben wir uns in Savannah nicht. Vielleicht lag es auch daran, dass es heute extrem heiß ist. So sind wir ganz amerikanisch in einen gut klimatisierten Coffeeshop mit Internet geflüchtet.
Für die nächsten Tage steht noch das südliche Georgia und das nördliche Florida auf dem Programm. Bericht folgt.
Ein paar Bilder gibt´s wie immer im Kommentar.
Have a good one!
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chrisstef,
Dienstag, 19. Mai 2015, 10:27 PM
Bilder aus dem Süden

Ein Gebäude auf dem Campus von Athens.

Auch dieses Gebäude steht auf dem Campus von Athens. Hier gibt es tatsächlich auch etliche Häuser, auch Wohnhäuser aus Stein. Das gibt es im Westen kaum.

Downtown Athens

Der Wasserfall in Greenville. Der ist zwar nicht besonders groß, aber ein Wasserfall mitten in der Innenstadt ist doch eher ungewöhnlich.

Downtown Greenville

Die Einkaufsstraße in Charleston wirkt wie in Südeuropa.

Das entspricht vermutlich nicht unserer Preisvorstellung :-) aber von diesen kleinen "Häuschen" stehen in Charleston sehr viele.

Letzte Nacht hatten wir unser privates Dschungelcamp, auch Moskito-Hölle genannt. Aber wenn nur noch ein Platz frei ist, kann man nicht wählerisch sein.

Der große Park in der Innenstadt von Savannah.

Ich traue es mich kaum zu sagen, aber dieser Frachter hat uns an Savannah am meisten gefallen.
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