Freitag, 15. Mai 2015
Grüße aus Chattanooga, Tennessee
Wir haben es geschafft und die schlimme Strecke durch die Prärie hinter uns gebracht. Heute Abend sind wir in Chattanooga, Tennessee angekommen und konnten schon über einige Meilen eine etwas abwechslungsreichere Landschaft genießen.

Nachdem wir Utah und das Red Rock Country verlassen hatten, ging es zunächst über die Rockies. Das ist eine tolle Strecke mit zum Teil engen Schluchten und sehr hohen Bergen. Östlich von Denver wird es eintönig: nur noch Graslandschaften und gelegentlich kleine Hügel, ein paar Farmen und Rinder. Die größten Gebäude dort sind die vielen Silos. Etwas interessanter wird es erst wieder im östlichen Missouri, hunderte Meilen hinter Denver. Gut war in Kansas und im westlichen Missouri nur der Benzinpreis. Bei rd. USD 2,35 pro Gallone ist der Weg an die Tankstelle nicht so unangenehm.

Nach einem kurzen Stück durch Illinois und Kentucky sind wir heute bis ins südliche Tennessee gefahren. Chattanooga liegt direkt an der Grenze zu Georgia. Morgen früh wollen wir uns noch die Stadt anschauen, dann geht es weiter Richtung Atlanta.

Ein paar Bilder gibt es im Kommentar. Allerdings gab es in den letzten Tagen nicht viel zum Fotografieren.

Euch schon mal ein schönes WE!

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Bilder aus dem mittleren Westen


Diese Schlucht ist ein schöner Einstieg in die Berglandschaft der Rockies. Der Grauschleier rechts im Bild ist unsere dreckige Frontscheibe.



Wintermärchen im Mai: Es hatte tatsächlich am vergangenen Sonntag heftig geschneit, sogar in Denver (1.600 m Höhe). Als wir am Mittag durch Denver kamen, war dort allerdings fast alles wieder weg.






So oder sehr ähnlich sieht es in der Prärie aus.



Dieses Schild hat uns über 1.350 Meilen begleitet, vom Beginn der Interstate 70 im westlichen Utah bis nach Illinois.



Der Gateway Arch in St. Louis, Missouri. In St. Louis mündet der Missouri in den Mississippi. Dies war seinerzeit das Ende der bekannten "Neuen Welt". Von St. Louis sind damals viele Treks nach Westen gestartet, auf dem Wasserweg über den Missouri oder auf dem Landweg.



Eine kleine Episode von unserem Autobahntag heute, das kennen wir so aus Deutschland nicht: Angekündigt war eine einspurige Baustelle in rd. 1,5 km. Aus irgendwelchen Gründen ging es nicht weiter, aber die Amerikaner haben sich alle schon brav auf der linken Spur eingeordnet, statt bis an die eigentliche Sperre vorzufahren.

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