Sonntag, 3. Mai 2015
unterwegs in Utah
Gerade legen wir unseren ersten Zwischenstop in einem der vielen Coffee-Shops mit dem grünen Logo ein. Wir sind unterwegs in Utah, Richtung Nordosten. Nächstes Ziel: Green River. Das ist ein kleiner Ort kurz vor Moab. Für Green River spricht vor allem der schöne Campingplatz und die Nähe zu einigen schönen Trails in das Riff. Dieses Riff ist eine sehr schöne Gegend in Utah, aber auch sehr unerschlossen. Wir werden also morgen das tun, was man sich in Deutschland kaum vorstellen kann: wir werden die Autobahn nicht an einer Ausfahrt verlassen, sondern über den Standstreifen, rechts durch den Dreck, durch ein Tor fahren und dann 2 Meilen einer Sandpiste folgen. Auf dem Rückweg werden wir über den Mittelstreifen drehen, weil wir sonst einen Umweg von rd. 30 Meilen hätten bis zur nächsten Ausfahrt.

Gestern waren wir im Zion NP unterwegs und haben uns an einem Aufstieg zum Angels Landing versucht. Dieser Felsen ragt weit in den Canyon hinein und fällt an 3 Seiten steil ab. Leider war gestern Samstag und sehr viele Jugendgruppen unterwegs, sodass wir kurz vor dem Gipfel aufgegeben haben. Die letzte halbe Meile besteht aus einem Klettersteig, an dem man immer wieder warten muss, bis Wanderer von vorne vorbei sind. Wir können uns schon nicht vorstellen, mit Flip-Flops 5 Meilen auf einer flachen geteerten Straße zu laufen. Aber die Kids hier sind da schmerzfrei, die gehen sogar auf einen Klettersteig mit Flip-Flops. Das war uns dann doch zu langwierig und gefährlich.

Ein paar Bilder gibt´s wie immer im Kommentar.

Euch eine schöne Woche!

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Bilder aus dem Zion NP

Aus hier gibt es solchen Urzeitmonster. Diese Echse war ca. 30 cm groß und hat sich von unserer Anwesenheit überhaupt nicht beeindrucken lassen.


Das ist ein Teil des Anstiegs zum Angels Landing. Hier ist es zwar schweißtreibend, aber noch recht einfach. Insgesamt sind es ca. 25 Kehren.


Und so sieht der einfache Teil des Klettersteigs aus. Einfach deshalb, weil es nur auf einer Seite abfällt. Weiter hinten fällt es auf beiden Seiten steil und sehr tief ab.


Der Blick ins Tal aus der etwas höheren Perspektive ist schon sehr beeindruckend.


Auch das ist hier eine Möglichkeit, die Felsen zu besteigen, schien uns dann aber doch zu aufregend. Wir wissen leider nicht, wie viele Tage dieser einsame Kletterer für die Strecke nach oben (rd. 1.800 Meter) braucht. Dieser hübsche Rastplatz ist ungefähr in der Mitte des Felsens.


Neben ein paar lästigen Dingen im Frühjahr in der Wüste, wie z.B. der häufig sehr starke Wind und die vielen Raupen, gehören die blühenden Kakteen zu den schönen Dingen.

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